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Langmattstrasse-nein

Abstimmungssonntag:  am 24. November 2019
Der Landrat hat im Januar 2019 auf Initiative von SVP, Therwil beschlossen, eine Verlängerung der Langmattstrasse in Oberwil als Projekt in den kantonalen Richtplan aufzunehmen. Sie soll in 0 bis fünf Jahren realisiert und für 9000 Autos pro Tag ausgerichtet werden. Während 8 Wochen sammelte das Referendumskomitee „Langmattstrasse-Nein“ Unterschriften gegen den Eintrag der Langmattstrasse als zukünftige Kantonsstrasse im Richtplan. Am 4.4.2019 hat es über 3000 Unterschriften eingereicht , davon 890 aus Oberwil und 390 aus Therwil. Der Abstimmungstermin wird nach den Sommerferien bekannt gegeben. Er wird sehr wahrscheinlich am 24. November 2019 sein.    
Die AWO hat sich seit jeher gegen den Ausbau der Langmattstrasse ausgesprochen. Vor nicht allzu langer Zeit hat die Oberwiler Gemeindeversammlung den Ausbau zum fünften Mal abgelehnt. Im Jahr 2012 hat die Gemeindeversammlung nur einer Verlängerung der Langegasse bis zur Therwilerstrasse zugestimmt. Diese ist von der Gemeinde Oberwil für CHF 400 000.00 gebaut worden. Sie entlastet das Quartier Langegasse durch eine direkte Anbindung an die Therwilerstrasse.


Die AWO hat sich dem Komitee Langmattstrasse-nein angeschlossen.  Die Langmattstrasse soll keine Kantonsstrasse werden. Das Komitee Langmattstrasse-nein ist überzeugt, dass nur die Ablehnung des Richtplaneintrags nachhaltige Lösungen möglich macht.

 Wenn die Verkehrssituation rund um diese Langmattstrasse betrachtet wird, ist festzuhalten, dass es während der Stosszeit im Raum Reinach, Therwil, Oberwil auch nach dieser zukünftigen Langmattstrasse Stau-Situationen geben wird. Das heisst der Nutzen für diese ca. 280 m lange Strasse, liegt darin, dass die Ringstrasse in Therwil entlastet wird und eine zusätzliche Unterführung unter dem Tram entsteht.

Sämtliche neuen Studien des Kantons zeigen aber klar, dass die Verkehrssituation im Raum rund um Therwil und Oberwil nicht verbessert, sondern sogar eher verschlechtert wird, da mit zusätzlichem Verkehr durch die vorhandenen Stau-Punkte gerechnet werden muss.

Eine erste Variante mit Kosten von rund CHF 13 Mio wurde vom Landrat zurück gewiesen. Eine bereits vorgestellte zweite Variante rechnet nur noch mit rund CHF 4,7 Mio. Diese Variante bezieht sich einfach nur noch auf das Neubaustück, sieht keinen Kreisel mehr vor und was v.a. inakzeptabel ist: Der Fuss- und Veloweg wird unterbrochen und muss die Strasse überqueren.

Mit einem Fest soll am Sonntag, 13. Oktober 2019 der Auftakt zur Abstimmung lanciert werden.
Die AWO engagiert sich bei der Vorbereitung und ist vor Ort.

Flyer 6x NEIN zur Verlängerung Langmattstrasse
Webseite vom Referendumskomitee

Was ist die AWO

AWO steht für Aktion Wohnliches Oberwil. Die AWO ist seit 1985 in Oberwil tätig.
Unser Verein setzt sich dafür ein, dass unser Dorf für alle wohnlich ist – für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Leute. Wir sind immer dort tätig, wo es aktuell und notwendig ist.